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DER FESTPAVILLON

DER FESTPAVILLON
“…man spürt den Ort, es ist so leicht, Castrocaro zu spüren…” (Tito Chini)

 

Der zwischen 1936 und 1941 unter der Regie von Tito Chini erbaute Festpavillon ist mit seinen Jugendstil-Ausführungen und -Dekorationen und Original-Majoliken ein exzellentes Art-Déco-Monument.

Seine Architektur ist typisch für den Rationalismus, dessen historische Wurzeln im vergangenen Jahrhundert liegen, in einer Zeit, in der in Italien eine ganz bestimmte künstlerische und architektonische Sprache gedeiht.

Der Pavillon wurde in Castrocaro als Raum konzipiert, der ständig in einer Explosion von Licht und Farben erlebt werden sollte. Er wurde auf traditionelle Weise mit einer breiten Verwendung von Ziegeln errichtet. Die Hauptstruktur besteht vorwiegend aus einer Reihe von Rahmen, deren allgemeiner Aufbau einem „Theaterportal“ entspricht. Von großem Interesse sind die Heizungsanlagen, ein Meisterwerk von Diego Corsani, die es gestatteten, das Haus auch in den Wintermonaten zu nutzen.

In dem sehr hellen Eingangsbereich wiederholt sich das Motiv des Kreises vom Fußboden bis zur Decke, die sich als leichte Kuppel über dem Raum wölbt. Diese ist durch drei konzentrische Bänder charakterisiert, die von ebenso vielen Lichtkreisen umgeben sind, welche den eleganten Kontrast der Weiß- und Goldtöne der Konstellationen und Sternbilder verstärken.

Die große runde Keramikplatte des Fußbodens ist von Marmorstreifen mit Amphorendarstellungen umrandet. An den Seiten des Eingangs zwei Durchgangsräume, die jeweils einem kostbaren, von goldenen Wänden eingefassten Schrein ähneln. Im Erdgeschoss befindet sich die Bar, die früher mit einer Tafel mit Darstellungen der Ernte und der Freuden des Landlebens geschmückt war. Neben der Bar der Rauchsalon mit allusiven und spielerischen dekorativen Themen der Liebe und Freude. Der Raum daneben ist der Lesesaal mit Darstellungen vom Landleben und Deckendekorationen. Den Abschluss dieser Reihe von Freizeit- und Erholungsbereichen bildet das Spielzimmer. Tito Chini gestaltete die gesamte Oberfläche von drei Wänden mit dem Thema Spielkarten. Auf der dem großen Vestibül gegenüberliegenden Seite befindet sich das Billardzimmer.

Heute ist der Festpavillon ein an Initiativen und Ausstellungen reiches Kulturzentrum und für die Kurgäste eine Verbindung von Wohlbefinden und Kunst, aber auch allein als architektonisches Juwel eine Besichtigung wert. Als wahres Glanzstück der Anlage bietet der mitten im Grün des Parks gelegene Pavillon bis zu 400 Sitzplätze sowie ein Parkett und kann in mehrere Räume aufgeteilt werden. Er ist mit einer Bühne und einem 30 m2 großen Bildschirm ausgestattet und daher bestens geeignet für Tagungen, Kongresse, Bankette, Modenschauen, Ausstellungen und Kulturveranstaltungen.

Leiterin der Kulturveranstaltungen des Festpavillons ist Beatrice Sansavini.